random
Love A - Irgendwie
random
The Fume - Rock 'n' Rock Ain't A Seasonal Thing (3.5.)
random
Ninamarie - Feuer in der Nachbarschaft
random
Diving For Sunken Treasure - Motherfucker Jazz Bar
random
The Bone Idles - Split w/ Dangerman
random
The Bottrops - Hinterhofhits
random
Big John Bates - Battered Bones
7
Neue Platten: Ninamarie - Feuer in der Nachbarschaft 12" | Diving For Sunken Treasure - Motherfucker Jazz Bar LP/CD | The Fume - Rock 'n' Roll ain't a seasonal thing LP/CD | Love A - Irgendwie LP/CD |

Feuer in der Nachbarschaft

NinaMarie_Cover_SW_FINAL

Sechs neue und sehr abwechslungsreiche Songs zwischen Bratzgitarren, etwas Elektro und Pop des Nebenprojektes von Marten Ebsen (Turbostaat) und Thomas Götz (Beatsteaks). “Das Hochzeitsgeschenk” eröffnet das Königsformat – eine tolle, treibende punky Nummer, der Hit von diesem Mini-Album sozusagen. Mit “leichen zu cocktails” wird´s ruhiger, loungiger, ein wenig traurig, das Instrumental “süssafrika” taumelt dann im mid-tempo & Querflöte, “der ortsoberste” hat ein starken NDW-Touch und könnte auch aus den 80er sein, mit “33 runden” wird dann tief im Pop-Pool gegraben um mit “der fucking kommandeur”, der ruhigsten Nummer (mit großartigem Refrain!) zu schließen. Knapp 23 Minuten Spielzeit!

Motherfucker Jazz Bar

DFST-Motherfucker_itunescov

Mit »Motherfucker Jazz Bar« melden sich Diving For Sunken Treasure unter großem Getöse auf den Weltmeeren zurück! Was sich bei ihrer Vorabsingle »Caravan« bereits andeutete, setzt sich auf dem neuen Album fort: Härter ist der
Trademark-Seemanns-Gipsypunk der Berliner geworden, lauter und unberechenbarer. Ergänzten Psychobillygitarren die Songs bereits auf dem Vorgänger »Raaa«, stehen sie nun im Vordergrund – wie etwa auf »At The Harbor«: Schön angezerrt, mit ordentlich Twang, so wie es Tarantino gern auf seinen Soundtracks mag. Der unverwechselbare Sound von Diving For Sunken Treasure, bestehend aus Stakkato-Schlagzeug, mehrstimmigem Gesang, Kontrabass und mit Hochgeschwindigkeit gespielten Akustikgitarren, bleibt jedoch die Basis des gesamten Albums

Rock 'n' Rock ain't a seasonal thing

TheFume_Frontcover

Fume: dt. Rauch, Qualm, Wut, schäumen – Die drei Jungs aus Göteburg machen mit ihrem rotzigen Garagen-Punk ihrem Namen alle Ehre! Genauso sehen das auch The Hives, die The Fume als Support-Act für ihre laufende Skandinavien-Tour persönlich ausgesucht haben. Das passt auch musikalisch wie die Faust aufs Auge! Wo die Hives eher den 60s huldigen, labt sich das Trio um Sänger und Songwriter Phillip Harrt lieber an den Trögen von Slade, Bowie, Bolan & Roxy Music. Oft leicht überzeichnet und verzerrt im Sound, das hat aber Punch und Drive, wie lange nicht mehr gehört. Freunde von den Eagles of Death Metal und Turbonegro werden The Fume lieben. Fragt man die Band selbst nach ihren Einflüssen, so lautet die Antwort: „We always play under the influence“. Ihr Sound ist spontan, roh, jung, dynamisch, ohrenbetäubend und exzessiv.

Irgendwie

LoveA_Irgendwie_FrontCoverA_CMYK

Love A ist etwas Bemerkenswertes gelungen: Das, was ihr Debüt „Eigentlich“ auszeichnet, haben sie sich bewahrt. Die volle Faust auf die Zwölf, diese unmittelbare und schnörkellose Konfrontation, das Getriebensein durch ein Leben, das mehr Fragen aufwirft als es Antworten anbietet, dem Scheitern immer näher als dem Gelingen. Stefans Gitarre, die ganz untypisch für Punk völlig unverzerrt daherkommt und Jörkks latente Hysterie über allem. Irgendwo zwischen Punk, Indie, NDW und Pop lassen Love A Minimalismus auf Melodie treffen und schaffen eine seltene und gelungene Symbiose. Geistreich und unterhaltsam, hier charmant, dort erbarmungslos schreien die Vier uns unsere Unzulänglichkeiten entgegen.
Das, was „Eigentlich“ noch fehlte, finden wir auf „Irgendwie“. Die Konzentration, einem 99-Prozent-Song die Zeit und Aufmerksamkeit zu widmen, bis das Stück genau auf den Punkt kommt. Eine Konsequenz, die aus mehr Auseinandersetzung, Reibung und Reflexion resultiert. Und nicht zuletzt dem Produzent Robert Whiteley zu verdanken ist, der die Band persönlich kennt, ihren Sound versteht und treffsicher umgesetzt hat. Man hört dieses volle Pfund Erfahrung, die Whiteley in Liverpool in der Arbeit mit Bands wie Wombats, Hot Club De Paris und Voo gesammelt hat.

© 2012 Rookie Records